Forum

Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Partnerprogramm von Bodo Schäfer: Die wichtigste Regel

Es gibt bei diesem Programm eine Regel, die man kennen muss, bevor man den ersten Euro ausgibt: Bezahlte Suchanzeigen auf den Markennamen „Bodo Schäfer" sind nicht erlaubt.

Das klingt nach einer Formalie und ist in Wahrheit die Regel, an der Partnerprogramme am häufigsten scheitern – nicht, weil sie schwer einzuhalten wäre, sondern weil sie genau das verbietet, was für Anfänger am naheliegendsten aussieht.

Die Logik dahinter ist nachvollziehbar. Wer nach dem Namen sucht, will ohnehin zum Anbieter. Eine Anzeige darauf schiebt sich lediglich zwischen einen bereits entschlossenen Suchenden und das Ziel und verlangt dafür eine Provision. Der Anbieter zahlt in dem Fall für Kunden, die er sowieso bekommen hätte, und treibt sich gleichzeitig die eigenen Klickpreise hoch. Kein Programm lässt das dauerhaft zu.

Was das praktisch für dich heißt: Du kannst dir bei diesem Programm keine Abkürzung über den Namen kaufen. Der Weg läuft über Inhalte – über Beiträge, Kanäle, Listen, Communitys. Also über die Arbeit, die man mit Werbebudget gern umgehen möchte.

Und das ist der eigentliche Grund, warum ich diese Regel für die wichtigste halte: Sie entscheidet darüber, ob das Programm überhaupt zu deinem Vorgehen passt. Wer sein Geschäftsmodell auf eingekaufte Klicks aufgebaut hat, sollte hier gar nicht erst anfangen. Wer ohnehin schreibt und ein Publikum hat, verliert durch die Regel nichts.

Die Produkte, um die es geht:

Was ausdrücklich nicht verboten ist: über den Namen zu schreiben. Ein Beitrag, der den Autor nennt, ein Buchtitel in einer Überschrift, ein Video mit dem Namen im Titel – all das ist ganz normale inhaltliche Arbeit. Die Regel betrifft eingekaufte Anzeigenplätze auf den Markennamen, nicht deine Texte.

Wo es in der Praxis unscharf wird, ist die Frage nach ähnlich klingenden Suchbegriffen. „Bodo Schäfer Buch", „Bodo Schäfer Erfahrungen", Schreibvarianten mit oder ohne Umlaut – all das enthält den Markennamen und fällt damit in denselben Bereich. Wer sich unsicher ist, sollte das nicht auf eigene Faust auslegen, sondern vor dem Schalten nachfragen. Eine kurze Rückfrage kostet einen Tag, ein gesperrtes Konto kostet die gesamte Vorarbeit.

Deutlich unproblematischer sind Suchbegriffe rund um das Thema statt um den Namen – also alles, was Leute eingeben, bevor sie überhaupt wissen, dass es diesen Autor gibt. Das ist ohnehin die interessantere Zielgruppe, weil dort noch nichts entschieden ist.

Ebenfalls sinnvoll zu wissen: Getrackt wird über die Sitzung, es zählt, was im selben Bestellprozess mitgeht. Auch das spricht gegen die Anzeigen-Abkürzung, weil eingekaufte Klicks meistens flüchtiger sind als Leser, die dir schon folgen.

Wenn du dir das Regelwerk und die Werbemittel selbst ansehen willst: Die Anmeldung ist kostenlos, es gibt keine Bewerbung, die Freischaltung erfolgt sofort und ausgezahlt wird in der Regel monatlich.

Zum Schluss noch der unbequeme Teil: Wer eine solche Regel umgeht, riskiert das Konto und damit alles, was daran hängt. Für ein paar zusätzliche Klicks ist das ein ausgesprochen schlechtes Geschäft – und es fällt öfter auf, als die Umgehungsversuche vermuten lassen.

Habt ihr bei anderen Programmen schon mal eine Regel übersehen und es erst gemerkt, als es Ärger gab?